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Gelungene Generalversammlung des VSAA im Traktorenmuseum

Für die Mitglieder des Verbands Schweizer Arbeitsbühnen Anbieter (VSAA) gab es im Traktorenmuseum Kirchleerau viele wertvolle Informationen und Kontakte.

Mit der Generalversammlung 2025 ging für Christoph Schaffner sein erstes Jahr als VSAA-Präsident zu Ende. Eine gute Gelegenheit also für einen Rückblick: Eine lange, gemütliche Eingewöhnungszeit erhielt der Avesco Rent Mann nicht, viele Projekte wurden in den letzten 12 Monaten realisiert. So zum Beispiel die Überarbeitung der Fachempfehlungen für die Ausbildung oder ein Merkblatt über Arbeiten an Arbeitsbühnen mit Hochvoltsystemen, über das Peter Borner informierte.


Aus seinen Kontakten mit den Mitgliedern konnte der junge Präsident folgende Feststellungen mitnehmen: Sehr geschätzt wird die Rolle des VSAA als Netzwerk und als Brückenbauer zu Suva und Behörden. Der Verband ist die bodenständige Vertretung der Praktiker. Erwartet wird von ihm, dass er die Qualität der Ausbildung weiterhin hochhält, und dass die Mitglieder, deren Zahl stetig wächst, noch stärker eingebunden werden. Bei diesen Punkten will Schaffner besonders investieren. Auch soll die Sicherheit sichtbarer gemacht werden, gerade auch gegenüber den Endkunden, die auf den Arbeitsbühnen stehen. Dazu sollen Social Media dienen, aber auch breitere Kampagnen, die zusammen mit Partnern aufgegleist werden können.
 

Die Versammlung dankte ihm mit grossem Applaus. Ebenfalls Akklamation gab es für ein Neumitglied, das aufgenommen wurde: die Erdwerk Baumaschinen aus Ringgenberg im Berner Oberland. Als ausserordentliche Mitglieder wurden ausserdem zahlreiche neu-zertifizierte Ausbildungscenter willkommen geheissen: ASBEKO Inniger, ASUGS, dä Usbildner, Hugener Tools und José Pasquier Formation Sécurité. Ebenfalls als Ausbildungscenter zertifiziert wurde das langjährige Verbandsmitglied Schuler & Schuler. 
 

Marco Saner informierte über die zahlreichen Aktivitäten im Bildungsbereich. Unter anderem soll eine zentrale Plattform zur Erfassung der Kurse kreiert werden. Gleichzeitig wird per 1. Januar 2026 das VSAA-Lehrmittel auch digital abgegeben. Die Finanzierung der zentralen Bildungsaktivitäten erfolgt somit über einen Beitrag von 5 Franken pro Kursteilnehmer und nicht mehr über den Verkauf der Lehrmittel. 
 

Mit dem Ende des offiziellen Teils war die GV noch lange nicht zu Ende. Zuerst informierte Renato Walker vom NSBIV über Neuerungen im Zusammenhang mit der Revision der Maschinen-Richtlinie. Dieses Thema wird den Verband in naher Zukunft noch intensiv beschäftigen. 
 

Anschliessend entdeckten die Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Traktorenmuseum der Peter Bachmann AG. In deren unscheinbaren Hallen verstecken sich wahre Schätze aus über 100 Jahren Traktorengeschichte. Unzählige Exemplare wurden bewundert – grosse und kleine, Importschlager und Schweizer Eigenkreationen, erfolgreiche Konstruktionen und letztlich gescheiterte Prototypen. Auch eine grosse Chilbi-Orgel spielte für die Gäste. Der Anlass endete im Museums-Beizli mit einem heiteren Beisammensein bei heissem Schinken, Kartoffelsalat und Cremeschnitten.