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Liebe Mitglieder,

Arbeitsbühnen braucht es immer

Der Verband Schweizer Arbeitsbühnen Anbieter VSAA und sein Präsident Eric Hunziker blicken zufrieden aufs vergangene Jahr zurück. Die Pandemie hat das Wachstum gebremst, doch hat sich klar gezeigt, dass es auch in Krisenzeiten Arbeitsbühnen braucht.

 

Das vergangene Jahr hat das Wachstum der Arbeitsbühnen-Branche gebremst, doch im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen blieben die VSAA-Mitglieder mehr als solide. Die breite Abstützung auf verschiedene Kundensegmente ist und bleibt das A und O der Krisenresistenz. Eine Umfrage des VSAA bei seinen Mitgliedern hat keine Erschütterungen gegenüber 2019 gezeigt.

Die Anzahl Standorte stieg sogar leicht an, von 132 auf 135. Auch die Anzahl Mitarbeiter und Lernende zeigt nach oben: mehr als 750 Menschen sind mittlerweile in der Branche beschäftigt. Sie sind zuständig für rund 5200 Mietgeräte mit einer gesamten Hubhöhe von fast 56 Kilometern. Der Umsatz bleibt konstant bei rund 113 Millionen Franken.

Es zeigt sich: Waren Arbeitsbühnen noch vor gar nicht so langer Zeit eine Randerscheinung, sind sie mittlerweile aus dem Alltag vieler Berufsleute nicht mehr wegzudenken. Baugerüste, Leitern und Seile mögen gute Dienste leisten, doch zahlreiche Branchen setzen auf die modernen Arbeitsbühnen. Handwerk, Bau, Industrie und Facility Services sind gemäss der Umfrage die besten Kunden.

Sehr wichtig ist dem VSAA und seinen Mitgliedern die Arbeitssicherheit. Der Verband unterstützt deshalb die Unternehmen insbesondere in Ausbildungs- und Sicherheitsfragen und steht im engen Kontakt mit den Behörden. Zusätzlich sorgt er aber auch für das «Networking», das gerade auch in Pandemiezeiten nicht zu kurz kommen sollte.

Die Zukunft wird einerseits durch die wachsende Digitalisierung geprägt sein, mit der Prozesse vereinfacht werden. Auch sehr wichtig dürfte der Umweltschutz werden. VSAA-Präsident Eric Hunziker schätzt, dass sich Hybrid- und Elektroantriebe längerfristig durchsetzen werden. Sie sind nicht nur klimafreundlicher, sondern auch leiser, was gerade bei Arbeiten in der Nacht ein entscheidender Vorteil ist.

VSAA – ASFP 08.2021

 

 

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update 12.2020

Die Arbeitsbühnen trotzen der Corona-Zeit

Auch die Arbeitsbühnenbranche wurde von Corona getroffen. Die Unternehmen schlagen sich aber wacker, wie zwei Studien aufzeigen.

Die Zahl der abgesagten Events in der Schweiz geht vermutlich in die Tausende – damit trifft Corona auch die Arbeitsbühnen-Branche direkt. Dazu kommen punktuell geschlossene Baustellen, verzögerte Bauprojekte und ein Wirtschaftsklima, das verunsicherte Unternehmer vom Investieren abhält.

Der erwartete Umsatz 2020 liegt bei den meisten Firmen grob geschätzt 6 Prozent unter Vorjahr, bei einigen ist der Rückgang höher. Die Zahlen basieren auf den Resultaten einer Mitgliederumfrage des Verbands Schweizer Arbeitsbühnen Anbieter VSAA im Herbst 2020 und auf dem ERA Market Report 2020. Letzterer zeigt auch, dass die Schweiz im europäischen Vergleich gut wegkommt. Gesamteuropäisch schätzt er den Umsatzrückgang in der Mietbranche für das Jahr 2020 auf gut 10 Prozent.

Im Vergleich mit den Prognosen, die von VSAA-Mitgliedern nach der ersten Welle aufgestellt wurden, sieht dies aber noch milde aus; damals wurde ein Rückgang von 20 bis 40 Prozent erwartet. In den Worten von Verbandspräsident Eric Hunziker: „Die Branche ist solid und hat das Beste aus der Situation gemacht. Wie sich die zweite Welle schliesslich auswirkt, ist derzeit noch sehr ungewiss.“ Die trotz allem positive Grundstimmung zeigt sich auch darin, dass der Handel mit Arbeitsbühnen weitestgehend stabil ist und kaum unter den Verwerfungen im Mietmarkt leidet. Längerfristig ist es aber gut denkbar, dass Anwender stärker aufs Mieten als aufs Kaufen setzen werden, um flexibler auf Krisen reagieren zu können.

Interessanterweise führt der Umsatzrückgang kaum zu einer Reduktion des Personalbestands. Es zeigt sich auch hier, dass Unternehmen in Krisenzeiten eher auf das wertvolle Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen. So laufen sie nicht Gefahr, bei einer Erholung des Marktes plötzlich unter Fachkräftemangel zu leiden. Immerhin ist ja nicht damit zu rechnen, dass Corona die Eventbranche und auch die Schweizer Wirtschaft generell noch während Jahren lahmlegen wird.

 

 

update 30.03.2020:

Auch die Anbieter von Arbeitsbühnen durchleben in der Corona-Krise schwere Zeiten. Die Wirtschaft und die Politik müssen ein Gleichgewicht finden zwischen dem Schutz der Gesundheit und der Funktionsfähigkeit der Unternehmen. Ein radikaler Shutdown aller wirtschaftlichen Aktivitäten wäre verheerend. Genauso wichtig ist, dass wir uns alle an die strengen Vorgaben des BAG halten.

Fazit: Nur wer die Vorschriften konsequent einhält und Ansteckungen mit geeigneten Massnahmen verhindert, kann weiterarbeiten.

Haltet Euch an die Vorgaben des BAG damit unsere Branche weiter arbeiten kann. 

Ich wünsche allen Branchenteilnehmern – Unternehmern, Mitarbeitern und Kunden – alles Gute und vor allem gute Gesundheit.

Eric Hunziker, Präsident VSAA

 

18.03.2020

Der VSAA legt grössten Wert darauf, zum Erfolg der Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen, und zugleich die einwandfreie Arbeit seiner Mitglieder im Dienste ihrer Kunden zu unterstützen. Er empfiehlt seinen Mitgliedern angesichts der Corona-Krise deshalb Folgendes:

  • Bei der Vermietung von Arbeitsbühnen sind die Hygiene- und Abstandsregeln des BAG unbedingt Folge zu leisten. Der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter und Kunden hat oberste Priorität.
  • Schulungen sind von der Krise besonders betroffen. Bis am 19. April sind Präsenzveranstaltungen an Ausbildungsstätten untersagt. Wo möglich ist anstelle des Präsenzunterrichts auf e-Learning bzw. Selbststudium auszuweichen.
  • Unvorhergesehene Ausfälle können vermehrt sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden oder von Lieferanten kommen. In diesen Fällen müssen wir alle Kulanz gegenüber unseren Partnern zeigen und eine Lösung zur gegenseitigen Zufriedenheit suchen.
  • Im Übrigen verweisen wir auf die Verordnung des Bundesrates (https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20200744/index.html) und auf die Empfehlungen des BAG (https://bag-coronavirus.ch/).

Der VSAA verfolgt die aktuelle Lage eng und aktualisiert seine Empfehlungen bei Bedarf.

 

Wir wünschen Ihnen, liebe Mitglieder, alles Gute in diesen turbulenten Zeiten!

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